Mein Vater war sehr traditionsbewusst und WIR trugen zu Feierlichkeiten oft die „Tracht“. 2018 ist er verstorben und mich beschftigt die Frage nach der Vergnglichkeit, die jede Vernderung mit sich bringt und der ewigen Frage nach dem eigenen Tod, nach dem was wir hinterlassen und was vergeht. Dem Schmerz und der Freude, wenn wir Kinder beim Heranwachsen zusehen, uns selbst im Spiegel altern sehen oder an unsere Vorfahren und Vergangenheit denken. Meine Bilder widerspiegeln diese Beschftigung. Ich frage mich, was uns daran hindert loszulassen und das Alte ruhen zu lassen, woher die innere Sehnsucht nach Herkunft und Zugehrigkeit, aber auch die Ablehnung kommt, und die unbedingte Abgrenzung von nationalistischem und braunem Gedankengut meinerseits.

Nach dem Tod meines Vaters 2018 entstand die Idee zu den Bildern. Bereits 2006 als erste Bilder im Studium mit l, bermalte ich mein Gesicht in der Tracht mit Vehemenz und postpubertrem Ausdruck. Mittlerweile Ruhe findend ergaben sich neue Blickwinkel und ein vershnliches Zulassen findet langsam statt.

Die drei Bilder zeigen meinen Vater, meine Mutter, sowie meine Schwester und mich auf jeweils drei Leinwnden in unterschiedlicher Grße.


Die Daten der Reihe sind:

"Vater": 135x100 cm, l auf Jute, Stahlstifte, Acryl auf Karton

"Mutter":150x120 cm, l auf Jute, Schlagmetall, Stahlstifte, Acryl auf Karton

"Zwei Schwestern:" 140x100 cm, l auf Baumwolle, Schlagmetall, Stahlstifte, Acryl auf Karton

2020                   Herdentiere
Instagram @rebecca.marent

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